Kommen Sie mit allen Dokumenten, Unterlagen und Belegen klar? Bilanz, Einnahmenüberschußrechnung..
Warum belasten Sie Ihre Zeit damit?
Lassen Sie alles in meinem Büro erledigen! Sie sparen Zeit und Geld! Lohn- und Gehaltsabrechnungen und alles was dazu gehört Korrekt und zuverlässig helfe ich Ihnen mit meinem Wissen
Kopfbild Belege Kopfbild Bilanz Kopfbild Einnahmen Ausgaben Kopfbild Lohnabrechnung Kopfbild Kompetenz
  BUCHHALTUNGSBÜRO JÜRGEN SCHULZ
Startseite Hilfe für Existenzgründer · Existenzgründung · Buchführung Buchführung · Dienstleistung · laufende Buchführung Problemfälle Über mich · Qualifikation · Fachrichtungen · Philosophie Kontakt Links Impressum

Welche Bücher muss ein Kleinbetrieb führen?

Was muss sofort bei Beginn des Geschäftsbetriebes geschehen?

  1. Kassenbuch
    Es ist die Grundlage jeder Buchführung. Alle baren Geschäftsvorfälle (Einnahmen und Ausgaben) die mit dem Betrieb zusammenhängen, müssen täglich vollständig eingetragen werden. Der Barbestand, der sich aus dem Kassenbuch errechnet, muss mit dem tatsächlichen Bestand übereinstimmen
  2. Wareneingangsbuch
    Hierzu ist jeder Gewerbebetrieb verpflichtet. In das Wareneingangsbuch werden alle eingekauften Halb- und Fertigwaren, aber auch Roh- und Hilfsstoffe laufend eingetragen.
  3. Warenausgangsbuch
    Dieses Buch braucht nur geführt zu werden, wenn Sie Waren an andere gewerbliche Unternehmen liefern, z.B. als Großhändler; als Bauunternehmern nach § 13b UStG)
  4. Gewinnermittlung
    Eine vereinfachte Methode der Gewinnermittlung stellt die sogenannte Einnahmen-Überschuss-Rechnung (Gewinn = Überschuss der Einnahmen über Betriebsausgaben) dar, wenn der Umsatz oder das Betriebsvermögen einen bestimmten Wert nicht übersteigt. Sind Sie als Kaufmann im Handelsregister eingetragen, ist diese vereinfachte Verfahren nicht zulässig.
    Bei diesem Verfahren werden die sämtliche Einnahmen den Ausgaben gegenübergestellt. Zweckmäßigerweise sollte man wichtige Kostenarten unterteilen.
    Als Beispiel: Waren- und Materialeinkauf, Löhne, Gehälter, Soziale Abgaben, Werbe- und Reisekosten, Beiträge, Gebühren, Versicherungen, Bürokosten, Porto, Telefon, Autokosten, Steuern, Zinsen, Sonstige Kosten.
  5. Alle anderen Betriebe müssen eine kaufmännische Buchführung (Bilanzierung) einrichten. Wegen ständiger Aktualisierung und anderer Arbeitsmehrbelastung ist es sinnvoll dies per EDV zu tätigen.
  6. Beachten Sie bitte die Aufbewahrungsfristen für die geschäftlichen Unterlagen. Dabei ist es unerheblich Ok der Betrieb wieder geschlossen wurde. Jahresabschlüsse, Inventare, Sachkonten usw. sind 10 Jahre; sonstige Unterlagen (Gesprächsnotizen, Aufzeichnungen) müssen sechs Jahre nach Ende des gemeldeten (an das Finanzamt oder den Sozialversicherungen) Abschlusses aufbewahrt werden.

Für betriebsinterne Zwecke ist der Unternehmer selbst an der Ermittlung des Jahresergebnisses interessiert, um Erkenntnisse über die Rentabilität der Tätigkeit zu gewinnen. Hierbei reicht es aber längst nicht mehr aus, erst nach Ablauf eines Geschäftsjahres zu erfahren, wie “das Jahr gelaufen ist“. Vielmehr ist es für eine erfolgreiche Unternehmensführung unerlässlich, bereits während des laufenden Jahres möglichst zeitnah in Form von Monats- bzw. Quartalsauswertungen Informationen über die aktuelle Kosten- und Ertragsentwicklungen zu erhalten. Nur so können auftretende Probleme, die ansonsten möglicherweise sogar existenzbedrohend werden könnten, rechtzeitig erkannt und entsprechende Gegenmaßnahmen ergriffen werden. Dieser Bereich wird auch internes Rechnungswesen oder Controlling genannt. Eine Verpflichtung hierzu oder gesetzliche Vorschriften über die Ausgestaltung bestehen zu diesem Bereich nicht. Vielmehr steht hier die Anwendung Betriebswirtschaftlicher Methoden im Vordergrund.

Darüber hinaus wird das Ergebnis einer unternehmerischen Tätigkeit aber auch für betriebsexterne Zwecke ermittelt. Zu denken ist hier zum einen an den Fiskus, der das Jahresergebnis als Grundlage für die Besteuerung heranzieht. Zum anderen spielt dieser - auch externes Rechnungswesen (oder einfach nur Buchhaltung, Buchführung, laufende Buchführung oder laufende Buchhaltung) genannte Bereich eine wichtige Rolle im Zusammenhang mit Kreditentscheidungen bei Banken. Auf Grund der großen Bedeutung für die “Außenwelt” besteht sogar eine gesetzliche Verpflichtung hierzu. Je nach Rechtsform und Unternehmensgröße sind zahlreiche gesetzliche Bestimmungen für die Ausgestaltung dieses Bereichs zu beachten.

Während für größere Unternehmen für diese beiden Bereiche eigene Abteilungen bestehen, lagern kleine und mittlere Unternehmen diese Aufgaben meist auf externe Dienstleistende (Outsourcing) aus.
Der Bereich Controlling kann dabei grundsätzlich von jedermann erbracht werden. Dagegen fällt das externe Rechnungswesen unter das Steuerberatungsgesetz (StBerG), d.h. dieser Bereich darf nur von bestimmten Personen erbracht werden. Das Verbuchen laufender Geschäftsvorfälle, die laufende Lohnabrechnung sowie das Anfertigen der Lohnsteueranmeldung dürfen zum anderen aber auch von Personen mit entsprechender Vorbildung und Berufserfahrung erbracht werden (§ 6 Nr.4 StBerG). Gemeint ist hier der selbständige Buchhalter (Buchführungsbüro, Buchführungsunternehmen), Letztere sind nicht an die Steuerberatergebührenverordnung gebunden.

letzte Änderung: 08.09.2012 · Copyright © 2020 by Jürgen Schulz